Mal eben schnell durch Vang Vieng und Vientiane

Vang Vieng: 05 – 07. Dezember

Mit einem Mini Van geht es am Folgetag nach Vang Vieng. Der Ort war vor einigen Jahren die Partyzentrale Laos, die wichtigste Aktivität: mit einem Tube flussabwärts treiben und dabei alle paar Meter an Bars anhalten, um den Pegel zu halten. Nachdem dabei aber so viele Touristen gestorben sind, dass sich internationale Regierungen eingeschalten haben, ist der Ort etwas ruhiger geworden (wir stellen es uns so vor: EU: „Sag mal, Laos, was ist da bei euch los? Tickt ihr noch ganz?“ Laos: „Ok, no problem! We change!“). Bars und Cafés, in denen „happy Shakes“ oder „happy Cakes“ verkauft werden (inklusive Drogen nach Wunsch) gibt es aber nach wie vor.
Unsere Unterkunft ist großartig, die müssen wir kurz hervorheben: sie liegt auf der anderen Seite des Flusses, damit in einer ruhigeren Ecke. Es gibt Bob, einen extrem niedlichen Hund, der der perfekte Gastgeber ist. Er stellt uns seinen Hundefreunden vor (er ruft sie aus allen Nachbarshäusern zusammen und bringt sie vor unsere Zimmertür), begleitet uns zum nächstgelegenen Restaurant, und freut sich jedes mal tierisch, wenn wir durch das Grundstückstor kommen.

Kats persönliches Highlight in Vang Vieng: Bob!
er beschützt uns sogar vor Kühen, indem er sie liebevoll abschleckt.
er ist einfach perfekt.

Viel Zeit bleibt uns in Vang Vieng nicht: wir bleiben nur zwei Nächte und entscheiden uns, für den kommenden Tag (mal wieder) eine Tagestour zu machen. Wir finden einen günstigen Anbieter, der uns am Folgetag im Tuktuk und einem Haufen asiatischer Touristen abholt. Die Tour startet damit, dass wir in eisig kaltes Wasser steigen, uns auf einen Tube setzen und an einem Seil in das Innere einer Höhle ziehen. Ok, cool! Zwei, drei mal den Kopf an Höhlensteinen gestoßen, dann ging es auch wieder raus. Nach einem kurzen Frühstück und einem Stopp in einem Elefantenhöhlentempel (es gibt hier einen Stein, der ausschaut wie ein Elefant) fahren wir zur nächsten Aktivität: Kayaking! Es macht Spaß, den Fluss entlang zu rudern und die riesigen Berge neben uns vorbeiziehen zu lassen. Die Asiaten sind relativ langsam unterwegs, dadurch macht die Tour umso mehr Spaß (für Kat sowieso: besonders viel Paddeln geht mit dem Arm nicht. Danke Alex! ;-)). Nach einer gemütlichen Stunde endet die Kayaktour, es geht weiter zum nächsten Programmpunkt: Ziplining an einer blauen Lagune. Im Gegensatz zu Deutschland werden wir hier nicht uns selbst überlassen, sondern bekommen zwei Guides, die jeden Schritt überprüfen und jeweils vor und hinter uns herzippen. Der lustigste Part ist das Abseilen: es geht einfach vertikal im freien Fall nach unten. Jippiiii! Die Tour endet mit einigen Sprüngen in die blaue Lagune. Alex hüpft wie ein Wassermann von jeder möglichen Absprungrampe in das Wasser. Fotos gibt es von der Tour, dem Ziplining, dem dunklen Cave usw. übrigens leider nicht mehr: unsere Action Cam, die wir den Tag über dabei hatten, ist uns mittlerweile abhanden gekommen. Freunde, sicher immer schön eure Bilder! 🙁

Am kommenden Tag geht es für uns mit dem Mini Van weiter in die Hauptstadt Vientiane. Wir entscheiden, erst gemütlich nach dem Frühstück um 11 Uhr loszufahren, zu unserem Glück: der Van, der uns abholt, ist bereits voll mit Menschen, die seit 9 Uhr durch die Stadt fahren und Leute einsammeln. Tatsächlich wurde ihnen auch ein richtiger Bus statt Mini Van versprochen. Die Laune ist natürlich hervorragend, und wird noch besser als wir auf der Hälfte der Strecke wegen einer Reifenpanne eine einstündige Zwangspause einlegen oder als der Fahrer uns einige Kilometer vor der Stadt rausschmeißt – entgegen der Absprache mit unseren Mitreisenden. Uns stört das nicht, wir sind ausgeschlafen, haben Snacks und gute Laune dabei.

die einigen wenigen Bilder, die uns von Vang Vieng bleiben: ein Tuktuk voller chinesischer Touristen und..
.. ein etwas zu dunkles Bild vom Fluss und der Berglandschaft in Vang Vieng.

Vientiane (Durchreise): 7. – 8. Dezember

Vientiane wird für uns ein noch kürzerer Aufenthalt, als Vang Vieng. Hier wollen wir lediglich eine Nacht bleiben, um am kommenden Tag mit dem Flugzeug vom Norden in den Süden Laos zu reisen. Wir haben uns das erste Mal gegen einen Nachtbus entschieden, weil uns das viele Reisen mit den Bussen, Booten, Mini Vans in der letzten Zeit sehr geschlaucht hat. Die kurze Zeit, die wir in Vientiane haben, gehen wir natürlich auf den Nachtmarkt. Vorher genießen wir aber den Sonnenuntergang über dem Mekong auf der „Lovers Bridge“ (wie kitschig). Der Nachtmarkt selber ist enttäuschend, es gibt nur Kleidung. Einige Ecken weiter finden wir einen Straßenstand, der uns doch noch ein sehr leckeres Abendessen beschert. Ein Ehepaar bereitet uns frisch die leckersten Nudelgerichte zu und wir fallen vollgefuttert ins Bett. Am kommenden Morgen brechen wir entspannt und nach Kaffee & Frühstück auf Richtung Flughafen. Selbstverständlich sind wir viel zu früh vor Ort und vertreiben uns die Zeit bis zum Check In mit Essen und Trinken. Unser Flug verspätet sich um eine Stunde, also tun wir weiterhin das, was wir am besten können: Snacking. Wie viel Kilo Urlaubsspeck wir mittlerweile schon angesammelt haben wollen wir gar nicht wissen. Und dann heißt es: Abflug und ab in den Süden!

Kabel-Chaos in Vientiane. Rechts stand zu diesem Zeitpunkt ein LKW, der zu hoch für das Kabeldurcheinander war. Er stand etwas ratlos davor und konnte weder wenden noch weiterfahren.
Zeit vertreiben am Flughafen..
wenn man Lust auf was kleines Süßes hat, in Laos aber nur ganze Metro-Packungen verkauft werden..
es ist eine Propeller Maschine. Fühlt sich sicher an…

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